News


Projekt TeiA gestartet | 01.01.2018
Aktuell werden Pharma-, Fein- und Spezialchemikalien nach wie vor in Batchfahrweise erzeugt und aufgereinigt, wohingegen eine Umstellung auf kontinuierlich betriebene und modular aufgebaute Anlagen ein vielversprechender Ansatz für Energie- und Zeiteinsparungen sein kann. Hierfür werden im Rahmen des Projektes TeiA diverse Kristallisations- und Extraktionsapparate untersucht, dessen Betriebsfenster charakterisiert und für unterschiedliche Stoffsysteme getestet werden.
weiterlesen

Projekte ORCA und SkaMPi gestartet | 01.11.2017
Die ersten beiden Forschungsprojekte der 2. Phase der Förderung in ENPRO (ENPRO 2.0) - ORCA und SkaMPi - sind mit dem 01. November gestartet. 13 interdisziplinäre Partner erforschen die Möglichkeiten, die Digitalisierung der Prozessindustrie mit Konzepten der Modularisierung und Orchestrierung voranzutreiben.
weiterlesen

3. ENPRO-Tag ein voller Erfolg | 27.09.2017
Am 27. September 2017 fand der 3. ENPRO-Tag als ganztägige Veranstaltung mit Beteiligung von über 70 Experten aus Industrie und Hochschulen im DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main, statt.
weiterlesen

Skalenübergreifende Methodik zur Planung und Entwicklung ressourceneffizienter Prozesse

 

Die chemische Industrie gehört zu den Wirtschaftszweigen in Deutschland, die am energieintensivsten produzieren und in deren Produktionsverfahren noch immer erhebliche Energieeinsparpotentiale liegen. Dabei konnte die Energieeffizienz im Bereich der Basischemikalien durch die Umstellung auf eine kontinuierliche Fahrweise bereits gesteigert werden. Im Gegensatz dazu weist die Produktion von Pharma-, Fein- und Spezialchemikalien ein erhebliches Energieeinsparpotential auf, da diese noch vorwiegend im Batchbetrieb erfolgt.

Die konventionelle Prozessentwicklung greift häufig auf bereits vorhandene experimentelle Daten zurück, welche in der Regel in diskontinuierlich arbeitenden Laborapparaturen gewonnen wurden. Die Produktionsprozesse werden dagegen in technisch andersartigen Apparaten durchgeführt. Insbesondere zu neuartigen ApparateTechnologien, die oftmals kontinuierlich arbeiten, stehen wenig Informationen zur Verfügung. Auf diese Weise werden bei der konventionellen Vorgehensweise, bereits in der frühen Phase der Prozessentwicklung, wesentliche Barrieren für den Einsatz innovativer Technologien aufgebaut.

Ziel des Projektes SkaMPi (Skalenübergreifende Methodik zur Planung und Entwicklung ressourceneffizienter Prozesse) ist es deshalb, diese inhärent vorhandenen Barrieren zu durchbrechen und die bestehende Methodik so zu ergänzen, dass zu einem frühen Zeitpunkt für ein neues Produkt bzw. avisiertes Produktportfolio die Auswahl der optimalen Apparatetechnologien durchgeführt werden kann. Dabei wird eine optimale ressourceneffiziente Prozessverschaltung berücksichtigt.  

 

Projektstart: 01. November 2017

Laufzeit: 36 Monate