News


4. ENPRO Tag mit Rekordteilnehmerzahl | 25.03.2019
Am 22. März 2019 fand der 4. ENPRO-Tag im DECHEMA-Haus in Frankfurt statt. 90 Experten aus Industrie und Wissenschaft verfolgten die Präsentationen der Projekte in der Initiative ENPRO 2.0 und diskutierten am Nachmittag in einer Ideenbörse über zukünftige Themen für die nächste Phase von ENPRO.
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Datenmodell von der Planung bis zum Betrieb im Projekt ModuLA | 06.02.2019
Die Verknüpfung aller Daten aus Planungs- und Betriebsphase einer Anlage erfordert ein durchgängiges und konsistentes Informationsmodell im gesamten Lebenszyklus. Ende 2018 ist das Projekt ModuLA gestartet, in dem die Spezifikationen für ein solches Modell erarbeitet werden.
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Projekt TeiA gestartet | 01.01.2018
Aktuell werden Pharma-, Fein- und Spezialchemikalien nach wie vor in Batchfahrweise erzeugt und aufgereinigt, wohingegen eine Umstellung auf kontinuierlich betriebene und modular aufgebaute Anlagen ein vielversprechender Ansatz für Energie- und Zeiteinsparungen sein kann. Hierfür werden im Rahmen des Projektes TeiA diverse Kristallisations- und Extraktionsapparate untersucht, dessen Betriebsfenster charakterisiert und für unterschiedliche Stoffsysteme getestet werden.
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Effiziente Orchestrierung modularer Anlagen

 

Die chemische Industrie gehört zu den Wirtschaftszweigen in Deutschland, die am energieintensivsten produzieren und in deren Produktionsverfahren noch immer erhebliche Energieeinsparpotentiale liegen. Zu unterscheiden ist dabei zwischen der schon jetzt kontinuierlich und sehr energieeffizient betriebenen Produktion in der Petrochemie oder von Basischemikalien und der Produktion in Pharma-, Fein- und Spezialchemie. Letztere erfolgt vorwiegend im Batchbetrieb in Mehrproduktanlagen mit einer Jahresproduktion von oft nur wenigen Tonnen. Eine höhere Energieeffizienz unter den gegebenen Flexibilitätsanforderungen kann durch die Umstellung auf eine kontinuierliche Fahrweise erreicht werden, wenn die Apparate wiederverwendbar sind und die Produktion in modularen Anlagen erfolgt, bei denen Module in einfacher Weise zusammengestellt oder ausgetauscht werden können, um Kapazitäts-, Innovations-, oder Produktflexibilität zu gewährleisten. Für eine konkrete Umsetzung fehlen jedoch hersteller- und disziplinenübergreifende Standards, Methoden, Modelle und Vorgehensweisen.

 

In dem Projekt EPRO 2.0 ORCA arbeiten Anlagenbetreiber, Modulhersteller, Automatisierer, Systemintegratoren, Behörden und Hochschulen zusammen, um Verfahrenstechnik, Sicherheitstechnik und Automatisierungstechnik integrierende Konzepte für modular aufbaubare, intelligente und flexibel zu gestaltende Produktionsanlagen abzuleiten. Die Schnittstellen und das Verhalten der Module sind zugeschnitten auf die in ENPRO 2.0 ORCA zu entwickelnden Methoden, Modelle und Werkzeuge für die Orchestrierung, Genehmigung und virtuelle Inbetriebnahme modularer Anlagen. Die grundsätzliche Machbarkeit des Modulkonzepts wird in Referenzimplementierungen im Labor- und Pilotmaßstab nachgewiesen. Schließlich werden die in dem Projekt entwickelten Schnittstellen und Informationsmodelle aktiv in aktuelle Standardisierungsarbeiten bei NAMUR, ProcessNet, ZVEI, GMA und DKE eingebracht.

 

Projektstart: 1. November 2017

Laufzeit: 36 Monate

 

 ORCA Kick-Off

(Kick Off ORCA)