News


Anforderungskatalog an die Orchestrierung | 06.05.2019
Im Projekt ORCA wurden die Anforderungen an die Orchestrierung zusammengestellt. Das hieraus entstandene Dokument ist nun öffentlich verfügbar.
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4. ENPRO Tag mit Rekordteilnehmerzahl | 25.03.2019
Am 22. März 2019 fand der 4. ENPRO-Tag im DECHEMA-Haus in Frankfurt statt. 90 Experten aus Industrie und Wissenschaft verfolgten die Präsentationen der Projekte in der Initiative ENPRO 2.0 und diskutierten am Nachmittag in einer Ideenbörse über zukünftige Themen für die nächste Phase von ENPRO.
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Datenmodell von der Planung bis zum Betrieb im Projekt ModuLA | 06.02.2019
Die Verknüpfung aller Daten aus Planungs- und Betriebsphase einer Anlage erfordert ein durchgängiges und konsistentes Informationsmodell im gesamten Lebenszyklus. Ende 2018 ist das Projekt ModuLA gestartet, in dem die Spezifikationen für ein solches Modell erarbeitet werden.
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Verbesserte Energieeffizienz und Prozessbeschleunigung durch Datenintegration. Von der Prozessentwicklung bis zur Produktion

 

Eine durchgängige Vernetzung von Planungsinformationen über verschiedene Lebens­zyklusphasen einer Anlage, ausgehend von ersten Entwürfen bis hin zur Betriebsphase, ist eine notwendige Voraussetzung für energiesparende Anlagen. Einerseits muss in frühen Planungsphasen schon die Information bereitstehen, welche Energieparameter alternative Anlagen aufweisen (Verbrauch, Wirkungsgrad, Emission, …). Zum anderen muss für Optimierungen während des Betriebs einer Anlage ein einfacher Rückgriff auf zu Grunde liegende Informationen, Annahmen und Entscheidungen aus der Planungsphase möglich sein. Hauptziele des Projektes sind daher:

  • Eine Systematik für die lebenszyklusübergreifende Modellierung von Objekten, basierend auf offenen Standards,
  • eine exemplarische Ausgestaltung der Systematik, sowohl für herkömmliche Apparate und Maschinen als auch für standardisierte Verfahrenseinheiten (Module), sowie
  • eine Validierung der zuvor genannten Ergebnisse auf Basis praxisrelevanter Projektdaten durch exemplarische Gestaltung von Systemschnittstellen, die eine durchgängige Informationshaltung unterstützen.

An jeder Systemschnittstelle gehen Daten verloren, da diese im Nachfolgesystem zunächst nicht benötigt werden. Im Wartungssystem sind die zugrundeliegenden Simulationsergebnisse nicht mehr verfügbar, auch die Ergebnisse der Spezifikationsphase liegen häufig nicht mehr vor.  Das Wissen um das „Warum“ geht so im Lebenszyklus der Anlage verloren, und damit ist eine langfristig stabile Energieeffizienz nicht immer gegeben. Im Wartungs- oder Anlagenänderungsprozess kann folglich nicht mehr schnell und sicher auf die ursprüngliche Datenbasis zugegriffen werden. Es ist z.B. schwierig, bei einer Ersatzbeschaffung zu überprüfen, welche der auslegungsrelevanten Fahrfälle noch gültig sind oder ob sich die Anforderungen an Fördermenge, Druck oder die Bauform zur Originalauslegung geändert haben.

In diesem Projekt sollen die datenmodellierungstechnischen Zusammenhänge der verschiedenen Lebenszyklusphasen erarbeitet und abgebildet werden. Festlegungen über die Datenstrukturen, deren Vererbung und Rückverfolgbarkeit über den Lebenszyklus eröffnen gerade bei modularen Gebilden oder Modulen ein sehr komplexes Informationsnetzwerk.

 

Projektstart         1. September  2014

Laufzeit               36 Monate